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#1

Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 04.09.2020 14:15
von Carlotta Lila • Federlibelle | 319 Beiträge | 1391 Punkte



Hallo liebe WieslerInnen, heute möchte ich folgendes Buch vorstellen:

HARUKI MURAKAMI
Von Beruf Schriftsteller
Verlag DUMONT, erste Auflage 2016
233 Seiten


Biografie
Haruki Murakami stammt aus Japan (geb. am 12.Jänner 1949 in Kyoto) und wurde durch Romane, Erzählungen und Sachbücher bekannt. Sein Stil ist surrealistisch und von Popart beeinflusst. Murakami zählt zu den populärsten japanischen Autoren und wird auch im Ausland gerne gelesen: Seine Bücher erhielten zahlreiche Literaturpreise, wurden in rund 50 Sprachen übersetzt und zum Teil in Filmen oder Bühnenstücken adaptiert.
Einige seiner bekanntesten Romane sind:
- Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt
- Kafka am Strand

- Mister Aufziehvogel
- Naokos Lächeln
- Gefährliche Geliebte
Der Autor führte auch eine Jazzbar in Tokio, übersetzte amerikanische Literatur ins Japanische und war vier Jahre lang Gastprofessor an US-amerikanischen Universitäten. (Quelle: Wikipedia)
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Warum ich dieses Buch vorstelle:
Für mich ist es "ein Schreibratgeber der anderen Art".

Manchmal habe ich Tiefpunkte, bzw. Schreibblockaden, die sehr grundlegend sind. Ihr kennt solche Phasen ja vielleicht auch. Für solche „Schreibdepressionen“ finde ich den Ratgeber Hurakamis einfach genial.
Eigentlich schreibt er im Plauderton Essays über die Höhen und Tiefen seines eigenen Autorenlebens, ist also autobiografisch.

Mit viel Selbstironie und innerer Distanz erzählt er über seinen Werdegang und über sein ambivalentes Verhältnis
dem Literaturbetrieb gegenüber.
So ganz nebenbei gibt Hurakami viele „Lebensweisheiten für SchriftstellerInnen“ preis. Er macht in meinen Augen Mut an sich und seine Ideen zu glauben, eine Lücke abseits des Mainstreams zu finden und vor allem: zum Ursprung der persönlichen Schreibmotivation zurück zu kehren: WARUM SCHREIBE ICH?



Leseproben:

Ich möchte nun ein paar Absätze aus dem Buch zitieren, anhand derer man sich ein Bild über die „Schreibphilosophie“ Murakamis machen kann.

Wer sind meine Leser und für wen schreibe ich, fragt er sich:
S. 191-192.

(…) Das heißt also, Sie schreiben, ohne ein Bild von Ihren Lesern zu haben?, wird man mich vielleicht jetzt fragen, aber eigentlich versteht sich das doch von selbst.
Nein, ein konkretes Bild von meinen Lesern habe ich nicht.
Soweit ich weiß, altern Autoren und ihre Leser in der Regel gemeinsam. Das heißt, wenn ein Autor älter wird, nimmt im Allgemeinen auch das Alter seiner Leserschaft zu. (…)
Demnach würde ich überwiegend für Leser meiner Generation schreiben. Aber in meinem Fall scheint das anders zu sein.
Bei mir verhält es sich so, dass ich letztlich immer wieder an meinen Ausgangspunkt zurückkehre. Da ich sowieso keine Ahnung habe, wer zu meinen Romanen greift, schreibe ich einfach zu meinem Vergnügen.
Es ist seltsam, aber das war und bleibt offenbar meine Basis.

Er macht sich Gedanken zum Thema Roman, die uns vielleicht auch schon mal durch den Kopf gegangen sind.
S.18.: Romane zu schreiben ist im Grunde eine ziemlich „uncoole“ Beschäftigung, die nichts Mondänes an sich hat. Du schließt dich allein in einem Zimmer ein und bastelst unentschlossen an einem Text herum. Du sitzt am Schreibtisch und zerbrichst dir inbrünstig den Kopf, ringst den lieben langen Tag mit einer Zeile und bekommst noch nicht einmal Applaus dafür. Niemand sagt: „Gut gemacht“, und klopft dir auf die Schulter. (…)

Auch spricht er über wichtige Eigenschaften, die ein Autor/eine Autorin haben sollte, wenn er/sie sich behaupten will.
S. 21 (…) indessen bin ich überzeugt davon, dass Autoren, die seit über zwanzig oder dreißig Jahren schreiben und sich einen festen Leserstamm erobert haben, über so etwas wie einen außergewöhnlichen, starken Kern verfügen. Einen inneren Antrieb, der sie zum Schreiben bringt. Die konsequente Beharrlichkeit, sich über lange Zeit einer einsamen Beschäftigung zu widmen. (…)

Schließlich motiviert er uns SchriftstellerInnen die Welt genauer zu betrachten, bzw. zu be-schreiben.
S. 100-101
Jede Epoche und jede Generation hat ihre eigene charakteristische Realität. Doch eines wird sich für einen Schriftsteller nicht ändern: Er braucht Stoff für seine Geschichten, und den muss er sammeln. (…)
Die Welt mag langweilig wirken, doch in Wirklichkeit wimmelt es auf ihr von magischen, geheimnisvollen Rohdiamanten, die darauf warten, geschliffen zu werden. Schriftsteller sind Menschen, die einen besonderen Blick haben, sie zu finden. Und das Wunderbare ist, sie sind kostenlos.

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Vieles von dem was er schreibt, finde ich auch sehr diskutabel. Es widerspricht (anscheinend) eigentlich in Vielem, was man in Schreibratgebern liest. Aber gerade deshalb finde ich das Buch so interessant: es lädt ein, die Regeln (die man ja kennen sollte ) zu brechen. Zu seinen eigenen Ideen zu stehen, auch wenn alle sagen: „So geht das doch bitte nicht!“

Gleichzeitig betont er aber auch immer wieder, sich nicht voreilig zufrieden zu geben. Es ist wichtig, die eigenen literarischen Erzeugnisse immer wieder zu hinterfragen und den Mut zum Experiment und zum Scheitern nicht zu verlieren.
"Bleibe bei dir selber, bleibe offen und entwickle dich, gehe auf deine Leserschaft ein, aber verliere dich nicht in Mainstream und Modeströmungen." Sicher eine Herausforderung!

S. 193:
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Auf jeden Fall: Ein Buch zum öfter Lesen und immer wieder hinein schnuppern. Freue mich auf jeden Fall über Feedbacks, falls ihr das Buch in nächster Zeit mal lest, bzw. es schon kennt!

Eure Carlotta Lila


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#2

RE: Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 05.09.2020 08:36
von Graugnom • Federlibelle | 94 Beiträge | 572 Punkte

Zitat von Carlotta Lila im Beitrag #1
"Bleibe bei dir selber, bleibe offen und entwickle dich, gehe auf deine Leserschaft ein, aber verliere dich nicht in Mainstream und Modeströmungen." Sicher eine Herausforderung!

das erscheint mir ein sehr wichtiger Rat zu sein und erfordert Mut und Selbstbewusstsein.
Man kann schnell in den Sog von Mainstream und Modeströmungen geraten, denn mach möchte "dazu gehören" - zusammen mit anderen unterwegs sein - akzeptiert werden als "ernsthafter Autor".
Zu wissen, was in Mainstream geschieht und in welche Richtung der Trend geht, ist wichtig, doch man sollte mutig sein und sich bewusst abseits dieses Trends halten. Nur so kann man das finden und entwickeln, was man zu sagen hat und lebendig schreiben kann.

Danke für den interessanten Buchtipp.


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#3

RE: Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 05.09.2020 09:52
von Carlotta Lila • Federlibelle | 319 Beiträge | 1391 Punkte

Liebe @Graugnom, ja ich denke, dass ist in der gesamten Kunstszene, auch in der bildenden Kunst so. Hat bei bildenden Künstlern auch viel zu tun mit den Technologien, die sich so rasant entwickeln.
Bei Autoren, so wie du sagst: Man möchte in der Szene akzeptiert sein, seine Zielgruppe nicht verlieren, etc.
Danke, dass du gerade dieses Zitat heraus gegriffen hast! Danke auch fürs Kommentieren (((-:
Herzliche Grüße
Carlotta Lila


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#4

RE: Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 06.09.2020 05:33
von Sturmruhe • Federlibelle | 343 Beiträge | 1901 Punkte

Liebe @Carlotta Lila ,

danke für diese Buchvorstellung! Der Ratgeber scheint genau auf mich abgestimmt zu sein! "Regeln brechen (nachdem man sie kennt)" - oh ja, das kann ich gut und liebe es! Nicht nur beim Schreiben, auch im realen Leben.

Zitat
[quote]Bei mir verhält es sich so, dass ich letztlich immer wieder an meinen Ausgangspunkt zurückkehre. Da ich sowieso keine Ahnung habe, wer zu meinen Romanen greift, schreibe ich einfach zu meinem Vergnügen. Es ist seltsam, aber das war und bleibt offenbar meine Basis.


Das geht mir genauso - bei Kurzgeschichten wie bei Sachbüchern. Einen Roman habe ich bisher ja noch nicht in Angriff genommen, doch das heißt ja nichts. Jeder Tag ist ein guter Tag, um etwas Neues zu beginnen. Ich hoffe nur, dass das Buch auch als E-Book erhältlich ist. Das checke ich gleich mal ab.

Danke nochmals und einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße
Marion


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#5

RE: Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 06.09.2020 06:10
von Sturmruhe • Federlibelle | 343 Beiträge | 1901 Punkte

@Carlotta Lila ,

da bin ich nochmal. Ich habe das Buch bei Amazon Kindle gefunden und mir eine Leseprobe zuschicken lassen. Dieser Ausschnitt hat mich überzeugt, dass ich das Buch haben MUSS!

Zitat
Als ich den Interviewband Untergrundkrieg herausgab, hagelte es vor allem von Sachbuchautoren heftige Kritik. »Er kennt die Regeln für Sachbücher nicht«, hieß es, »Er drückt auf die Tränendrüse«, »Er ist ein armseliger Dilettant« und vieles mehr. Ich hatte gar nicht beabsichtigt, ein genrespezifisches Sachbuch zu verfassen, sondern wollte ein im wahrsten Sinne des Wortes nichtfiktives Werk herausgeben, das ich selbst konzipiert hatte, doch im Endeffekt bin ich damit wohl den Tigern, die die heiligen Gefilde des Sachbuchs bewachen, auf die Schwänze getreten. Ich hatte nicht gewusst, dass solche Tabus existierten, und war zunächst ziemlich verblüfft, dass es »feste Regeln« für Sachbücher geben sollte.

Murakami, Haruki (2016-10-13T22:58:59). Von Beruf Schriftsteller (German Edition) . DUMONT Buchverlag. Kindle Edition.



Ich liebe seinen Schreibstil und ich weiß, dass ich mich beim Lesen und Lernen auch noch köstlich amüsieren werde. Nun muss ich nur noch auf mein nächstes Honorar warten. Die Visagebühren haben mein deutsches Konto komplett gefleddert und amazon.de akzeptiert leider meine Thai-Visacard nicht. Doch einen Monat beinahe pleite zu sein ist ein geringer Preis dafür, dass ich weiter glücklich in Thailand leben darf. Die Leseprobe habe ich schon mal und nun habe ich einen Lesestoff, auf den ich mich freuen kann.

Liebe Grüße
Marion


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#6

RE: Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 06.09.2020 11:10
von Ida Sonnenschein • Federlibelle | 91 Beiträge | 506 Punkte

Liebe @Carlotta Lila
Deine Buchvorstellung hat michauch neugierig gemacht und ich habe das Buch gleich mal bein Amazon gesucht. Ich denke, ich werde es mir die nächsten Tage bestellen.
Vielen Dank für die Vorstellung.


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#7

RE: Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 06.09.2020 12:52
von Carlotta Lila • Federlibelle | 319 Beiträge | 1391 Punkte

Liebe @Sturmruhe, ja dieses Zitat über Sachbücher, genial oder? Vor allem kannst du sicher noch mehr damit anfangen, denn du hast ja schon einige herausgegeben! Ich finde Murakami auch total amüsant zu lesen!

Ein Monat pleite sein, ist aber schon sehr hart!? Aber ihr habt sicher eine Community, wo ihr euch gegenseitig unter die Arme greift!
Es ist einfach super, dass du bleiben kannst! Wie ist es den anderen "AusländerInnen" eigentlich so ergangen? Konnten die meisten letztendlich bleiben?

Danke für dein Feedback zu Murakmi, ich glaube, sowas zwischendurch zu lesen tut einfach gut (-;
Liebe Grüße
Carlotta Lila


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zuletzt bearbeitet 06.09.2020 12:52 | nach oben springen

#8

RE: Buchvorstellung HARUKI MURAKAMI "VON BERUF SCHRIFTSTELLER"

in Bücherregal 06.09.2020 15:03
von Sturmruhe • Federlibelle | 343 Beiträge | 1901 Punkte

Liebe @Carlotta Lila ,

ja, super genial, ich freue mich schon wie Bolle auf das Buch. Ob ich nun noch etwas darauf warten muss, oder nicht, ist mir so ziemlich schnurz. Es eilt ja nicht. Hier in Thailand habe ich es aufgegeben, immer alles sofort haben zu müssen, das ich gerne hätte. Manchmal geht, es manchmal nicht. Ich lebe schon zu lange unter Buddhisten, da hängt man nicht so sehr an Dingen und muss auch nicht immer gleich zugreifen, wenn etwas herumliegt, das man gerne hätte. Aber wenn ich etwas wirklich möchte, haben möchte oder erreichen möchte, dann kriege ich das auch irgendwie hin.

Zitat
Ein Monat pleite sein, ist aber schon sehr hart!? Aber ihr habt sicher eine Community, wo ihr euch gegenseitig unter die Arme greift!Es ist einfach super, dass du bleiben kannst! Wie ist es den anderen "AusländerInnen" eigentlich so ergangen? Konnten die meisten letztendlich bleiben?


Pleite sein hört sich jetzt vielleicht etwas hart an. Mein deutsches Konto ist halt momentan leergeräumt, bis die nächsten Texthonorare dort eingehen. Die Visagebühr hat einen Großteil meiner September-Rente gefressen. Ich konnte aber meine Fixkosten bezahlen wie Strom, WiFi und Mobile Phone. Zu Essen habe ich genug, das Katzenfutter reicht noch 10 Tage. Die Miete ist erst am 16.9. fällig und ich arbeite daran, den fehlenden Betrag noch in dieser Woche zu erschreiben. Die Hälfte habe ich an diesem Wochenende schon geschafft.


Du fragst nach den anderen "Farangs", das sind die Westler, Männlein und Weiblein (sorry, ich kann diese Sprachveränderungen wie AusländerInnen und sonstigen Gender-Spielereien nicht ausstehen und weigere mich, mich daran zu beteiligen). Jedenfalls gibt es viele, die das falsche Ausgangsvisum hatten und deshalb nicht so wie ich einen Wechsel des Visa-Typs vornehmen konnten.

Herbert hat allen geholfen, die dieses Visum besaßen. Bei allen anderen konnte er leider nichts machen, die müssen nun leider am 26. September spätestens das Land verlassen. Es sei denn, Thailand entscheidet sich noch für eine dritte Amnestie. Damit rechnet zwar niemand ernsthaft, aber sie brauchen Kaufkraft, und es wäre dumm, diese ganzen Leute aus dem Land zu schicken. Touristen gibt es ja seit Ende März nicht mehr im Land. Wir Langzeit-Farangs unterstützen die Wirtschaft und vor allem die kleinen Leute, denen diese Einkünfte sehr fehlen werden, wenn so viele abreisen. Aber gut, die hätten sich vielleicht beizeiten das richtige Visum besorgen sollen. Herbert hat immer vor den Kurzzeit-Visa gewarnt. Sie sind zwar billiger, aber da hast du keine Chance, wenn etwas wie Corona passiert.

Und es stimmt, wenn es hart auf hart geht, helfen wir einander, auch mit Geld. Doch ich will es aus eigener Kraft erreichen! Ich schaffe das!

Liebe Grüße
Marion


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